Wer den klassischen Boxsport für sich persönlich als ungeeignet empfindet oder einfach gerne andere Varianten ausprobieren möchte, wird in den verschiedenen Varianten des Boxens mit Sicherheit eine geeignete finden.
Eine neuartige Variante des klassischen Boxsports, die sich besonders für Menschen eignet, die abnehmen oder an ihrer körperlichen Fitness arbeiten wollen, ist das so genannte Fitnessboxen. Dies kann man in speziellen Kursen betreiben. Hierbei werden verschiedene Elemente aus den Bereichen Aerobic und Ausdauer mit typischen Elementen aus dem Boxsport kombiniert. Daraus entstehen Performances, die Ausdauer, Beweglichkeit, Reaktion und Muskelkraft trainieren. Ganz ähnlich ist die Variante des Tae-Bo: Hier werden einzelne Performances innerhalb einer Gruppe synchron und zu passender Musik abgelegt. Besonders die Koordination wird hierbei geschult.
Eine bekanntere Alternative zum Boxsport stellt das Kickboxen dar. Hier werden einzelne Schläge mit Händen und Füßen mit typischen Bewegungen des klassischen Boxsports gepaart. Diese Variante ist sehr wettkampforientiert. Sie trainiert vor allem die Schnelligkeit, die Beweglichkeit und das Reaktionsvermögen. Der Schwerpunkt wird beim Kickboxen jedoch nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist gelegt. So werden also Eigenschaften wie Mut, Willenskraft und Selbstbewusstsein antrainiert. Der Unterschied vom Kickboxen zum Thai-Boxen liegt darin, dass beim Kickboxen die Freude an der Kampfkunst und an der Stärkung der inneren Eigenschaften im Vordergrund steht. Beim Thaiboxen hingegen stehen Wetteinsätze und das Ansehen der Kämpfer eher im Mittelpunkt.
Außerdem gibt es noch das Burma Boxen. Dieses wird jedoch nur sehr selten praktiziert und ist in einigen Ländern sogar verboten, da es sehr brutal ist. Die Gegner tragen beim Burma Boxen Bandagen aus Hanf.