Die Geschichte des K1

Kampfsport ist für viele Menschen eine packende Art einen Wettkampf auszutragen. Besonders die asiatischen Kampfsportarten zeichnen sich durch eine große Faszination aus. Aus Asien kommen sehr viele unterschiedliche, mehr oder weniger bekannte Sportarten, die entweder als reine Techniken, wie Judo oder Karate, oder als Martiral Arts ausgeübt werden. Darunter kann man gemischte Kampfkünste verstehen, die als Vollkontaktwettkampf durchgeführt werden. Bei dieser Art des Kampfes werden die Techniken mit voller Stärke und Schlagkraft ausgeführt. Ziel des Wettkampfes ist es, den Gegner durch k. o. zu besiegen.

K1 ist die Bezeichnung für einen speziellen Vollkontaktwettkampf, der von den Sportlern besonders viel Können und körperlichen Einsatz verlangt. Unter Kampfsportlern gilt er als die wohl härteste Sportart der Branche. Unter dem Begriff K1 werden dabei verschieden Kampfsportarten wie Beispiel Karate, Kickboxen, Taekwondo, Muay Thai und auch Boxen sowie weitere Techniken zusammen angewendet. Es ist also eigentlich keine eigenständige Sportart, sondern eher ein Technikmix, der im Wettkampf angewendet wird. Dabei wird innerhalb eines Ringes über meistens 3 Runden, oft bis zum k. o. des einen Gegners, gekämpft. Wenn bis dahin noch kein Sieger für die Kampfrichter feststeht, kann der Kampf auch noch über zwei weitere Runden verlängert werden.

K1 kommt ursprünglich aus Japan und kombiniert die Techniken aus vielen anderen einzelnen Kampfsportarten. Zu Beginn der 90er Jahre begann man, ihn in den USA als sogenannten Untergrundsport auszuüben. Besonders der Film „Fight Club“, mit Brad Pitt in der Hauptrolle, sorgte dafür das K1 bekannt und auch bald anerkannt wurde. Inzwischen hat dieser harte und actionreiche Sport Anhänger und Fans auf der ganzen Welt und ist aus der internationalen Kampfsportszene nicht mehr wegzudenken. Natürlich gibt es auch für diese Wettkämpfe ein entsprechendes Kampfsport-Regelwerk, das zum Ziel hat, die Kämpfer der verschiedenen Richtungen auch sinnvoll gegeneinander antreten zu lassen.

Der Name K1 entstand übrigens aus der Idee, das viele der während des Wettkampfes angewendeten Ursprungstechniken, als Anfangsbuchstaben ein K besitze. Wie Karate, Kempo, Kickboxen und weitere. Die 1 dazu soll angeblich eine Anlehnung an die Bezeichnung Formel 1 sein. Das „K-1 World Grand Prix Finale“, ist das größte Turnier dieser Sportart und findet einmal jährlich in Tokio statt.

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