Geschichte des Kung Fu

Kung-Fu stammt aus dem Fernen Osten und wurde zunächst Gong-Fu genannt. Im Riesenreich China hat es seinen Ursprung. Allerdings hat all das, was wir unter dieser Kampfsportart verstehen zunächst einmal nicht viel mit seiner Entstehung gemein.

Ursprünglich war es eine Technik zur reinen Konzentrationssteigerung, angewandt von buddhistischen Mönchen, die so ihren Körper vor bei Meditationen vor dem Schlaf schützten, aber die Technik darüber hinaus dann auch zur Verteidigung anwandten. Rund um die Klöster entstanden Schulen, in denen viele die Künste der Mönche nachahmten und so hofften auch Aufnahme im Kloster zu finden. Bald wurde die Kunst Bestandteil des täglichen Lebens, auch von einfachen Menschen. Leute, die Kung-Fu beherrschten, waren überall gern gesehen: In der Armee und in den Dörfern, wo sie die Dörfler vor Übergriffen anderer schützten. Auch als Leibwächter arbeiteten manche. Im 19. Jahrhundert, als sich immer mehr Feuerwaffen verbreiteten, trat die praktische Bedeutung langsam in den Hintergrund. Schutz und Überleben ließen sich so nicht mehr sichern. Trotzdem wurde die Kunst aufgrund seiner gesundheits- und geistesfördernden Qualitäten weiter betrieben. Militärische Bedeutung hatten chinesische Kampfsporttechniken wie Kung-Fu nur mehr beim Nahkampf. Hier kam auch immer mehr das Boxen zum Einsatz. So blieb der Kunst nur mehr die sportliche Seite.

Nach dem chinesischen Bürgerkrieg im Jahre 1949 verließen zahlreiche Lehrer chinesischer Kampfsportarten das Land und so gelangte Kung-Fu in die ganze Welt. Der wohl bekannteste Kung-Fu Kämpter ist Jackie Chan, der in zahlreichen Holleywood Filmen zu sehen ist. Ebenso eroberte Bruce Lee in Filmen wie Todesgrüße aus Schanghai die Herzen der Zuschauer und machte Kung-Fu einem breiten Publikum bekannt. Allerdings ist der Eindruck, den man von solchen Filmen gewinnt nicht immer richtig. Selbst mit Kung-Fu kann sich ein Einzelner nicht gegen eine Übermacht aus 30 oder mehr verteidigen. Solche Wunderdinge sind Holleywoods Übertreibungsfreude zuzurechnen.

Natürlich bestehen die Kampftechniken des Kung-Fu aus Hebeln, Würfen, Tritten und Schlägen, darüber hinaus sind jedoch auch Konzentrationsübungen fester Bestandteil des Sports. Auch die Achtung vor dem Gegner und dessen Gesundheit sind sehr wichtig. Durch diese Vielfalt und Weitsicht ist es an sich ein sehr ehrenhafter Sport, über dessen wahre Eigenschaften man sich durch Filme nicht hinwegtäuschen lassen sollte.

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