Shaolin Kloster Kungfu

Shaolin KungfuDas Shaolin Kloster Kungfu bezieht sich auf eine Sammlung chinesischer Kampfkünste, die technisch auf eine Herkunft aus dem Shaolin-Kloster zurückzuführen sind. Die Shaolin Kloster Kungfu Trainingsmethoden verteilen sich auf 5 Bewegungstypen, die ein Schüler im Rahmen seiner Ausbildung erlernen muss. Neben Techniken zur geistigen Entwicklung, zur Dehnung und zur Stärkung des Knochen- und Muskelgerüstes gilt es ebenso Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer zu festigen. Übungen zur allgemeinen Kräftigung und Vitalitätssteigerung vervollständigen den ganzheitlichen Ansatz des Shaolin Kloster Kungfu.

Die moderne Praxis rückt die Elemente des Wushu mit verschiedenen Waffenformen und Techniken wie Schlägen, Tritten, Hebeltechniken und Würfen in den Vordergrund. Das Training wird im Wesentlichen unterteilt in die nördliche Langfaust-Form mit vielen Sprungtechniken und die südliche Form, die 8 verschiedene Tierstile lehrt. Der Unterricht bei einem Lehrer bzw. Meister soll den Schüler dazu befähigen, seinen individuellen Stil zu entwickeln. Das Basistraining umfasst neben einer intensiven Aufwärmphase das Üben und Erlernen der Grundtechniken und die Abhärtung als Voraussetzung zur Ausübung verschiedener Schlagtechniken. Ein prägendes Element des Trainings ist das Üben der Formen des Shaolin Kloster Kungfu. Im Waffentraining werden der Umgang mit dem langen Kampfstab, dem Langschwert und dem Breitschwert gelehrt. Shaolin Kloster Kungfu im traditionellen Kontext stellt die Meditation in Bewegung stärker in den Vordergrund. Dort sind die Übungen nicht darauf angelegt, Kampfsituationen zu simulieren oder Selbstverteidigung zu erlernen, sondern dienen der Stärkung des Körpers und Geistes.

Wie bei allen Kampfsportarten ist das Shaolin Kloster Kungfu stark auf den Dialog zwischen Schüler und Meister ausgerichtet und daher unbedingt im kontinuierlichen Üben an einer Schule sowie weiteren Einheiten im Selbsttraining zu erlernen. Schnelle Erfolge sind weder sinnvoll noch Ziel der Ausbildung. Wer sich für diese Kampfkunst interessiert, sollte bedenken, dass Shaolin eine körperlich anstrengende Kampfkunst ist und von ihrer Komplexität her nicht als reine Sportart anzusehen ist.

Alternativ können als weitere Kungfu Formen des äußeren Stils Wing Tsun oder das moderne Wushu erlernt werden, diese Techniken betonen das körperliche Training bzw. stellen Publikumswirksamkeit, Körperbeherrschung und Dynamik in den Fokus der Ausübung.

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