Tongbeiquan

TongbeiquanWas ist Tonbeiquan?
Tongbeiquan gehört zu den sogenannten inneren Kampfsportkünsten Chinas. Die Herkunft lässt sich nicht rekonstruieren. Folgende Übersetzung passt am Besten: Aus dem Rücken sich öffnende Kraft. Dabei soll der Gegner mit langen Armen unter Kontrolle gebracht werden. Das ursprüngliche Tonbeiquan ist nicht unbedingt ein eigenständiger Kampfstil gewesen, sondern eine Methode die Techniken auszuführen. Es handelt sich um einen sehr eleganten aber auch effektiven kampfbetonten Sport, die Bewegungen und die Technik sind anwendungsorientiert. Im Ernstfall angewendet, hat es unter Umständen genau die gewünschte Wirkung. Tonbeiquan geht aber über die bloße Selbstverteidigung heraus und ist ein Teil der Bewegungslehre. Die Körperkoordination wird geschult, was zum einen der Gesundheit und zum anderen der Persönlichkeitsentwicklung entgegen kommt.

Bei dieser Kampfsportart gibt es drei Grundzüge. Zum einen geht es zunächst mal um die Schlagtechniken. Um das Freisetzen der Energie – auch der Inneren Energie – zu bewirken gibt es 24 Schläge, die beherrscht werden sollten. Zudem werden auch Schrittfolgen geübt. Zunächst werden in der ersten Phase langsame Bewegungen eingeübt. Dies zielt mehr auf den korrekten Stand und den Energiefluss ab. In Phase zwei werden Schritte zusammengeführt und in Phase drei werden alle Bewegungen und Schläge kombiniert.

Für wen ist Tonbeiquan geeignet?
Tonbeiquan ist zunächst mal für alle geeignet, die Spaß an der chinesischen Kampfsportart haben. Der Sportler sollte motiviert sein, die Kampfsportart zu erlernen und ihr aufgeschlossen gegenüber stehen. Zudem ist Ausdauer wichtig.

Das Training – Erlernen der Sportart
Es ist wie bei allem, will man etwas intensiv und gut ausführen, sollte man regelmäßig trainieren. Das kann dann schon mal zwei bis drei Mal die Woche sein. Es werden aber häufig auch Kurse oder Workshops angeboten. Das ist ideal, um einmal rein zu schnuppern, um zu sehen ob der chinesische Kampfsport das Richtige ist. Tonbeiquan selbst zu erlernen ist zwar grundsätzlich möglich, sollte aber in jedem Fall vermieden werden. Es sind Fachleute, die diese Kampfsportart lehren sollten. Am allerbesten ist es noch, wenn dies von Chinesen und vielleicht sogar in China durchgeführt wird. Natürlich kann dieses Wissen weiter gegeben werden, sodass auch andere Kurse durchführen können.

Alternativen zu Tonbeiquan
Wer den asiatischen Kampfsport mag, für den gibt es viele Alternativen zu Tonbeiquan. Zum Beispiel Qigong oder auch KungFu.

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